Montag, 18. Juli 2016

Sport ist Mord - oder so ähnlich

Heute dürft ihr mal über mich lachen. ;-) 

Früher (ja, lange her!) war ich ein absoluter Sportjunkie. Mindestens fünfmal die Woche habe ich trainiert. Turnen, Tanzen, Joggen, Inlineskating - irgendwie war ich immer in Bewegung. Ich kann einfach nicht still sitzen, selbst im Schlaf bin ich angeblich immer in Bewegung (wurde mir mal gesagt, aber ob das stimmt ... ;-) ) 
Nun war es in den letzten Jahren leider so, dass ich durch mehrere Knie-OPs recht ausgeschossen war, was den Sport angeht. Das letzte Mal, dass ich Sport gemacht habe, ist ewig her. Na gut, ein bisschen was für mich allein zu Hause hab ich schon gemacht. Aber nur so alle paar Wochen (bis Monate) mal. Zählt also nicht wirklich. ;) 

Jetzt aber habe ich für mich beschlossen, das geht so nicht weiter. Ich muss mich einfach wieder mehr bewegen, einfach weil es mir fehlt. 
Gut, hab ich also überlegt, was ich tun könnte und kam auf die großartige Idee, meine Inliner zu entstauben. *hust* 

Gedacht, getan. Heute habe ich sie das erste Mal nach geschätzten 6 Jahren wieder angezogen und bin losgefahren. 
Okay, "gefahren" ist vielleicht etwas übertrieben. ;-)



Es lief ungefähr so ab: 

Runter vom Grundstück ... "O scheiße! Wie war noch mal die Nummer vom Rettungsdienst? Ach ja, 112. Hab ich mein Handy dabei?" 
Kurzer Griff an die Jackentasche. Ins Straucheln gekommen. Gerade noch so abgefangen, bevor ich den Bordstein geküsst habe. Geschätzte Pulsfrequenz: 198. ;-) 

50 Meter weiter ... "Bitte, bitte, lass mich niemanden treffen, den ich kenne!" *vor Scham im Boden versink* "Weiter stolpern, einfach immer weiter stolpern!" 

Ca. 100 Meter vom Grundstück entfernt ... "Waaaah! Ich kriege Krämpfe in den Schienbeinen. *hier bitte beliebigen Fluch einsetzten - seid ruhig kreativ!* 

Zehn Meter weiter ... "Nein, ich gebe nicht auf! Immer schön weiter!" 

Weitere 300 Meter später war ich dann bereits an drei Nachbarn vorbei, die mich irgendwie merkwürdig gemustert haben. Okay, war bestimmt auch ein Bild für die Götter, wie ich so hochkonzentriert und mit zusammengebissenen Zähnen krampfhaft versuche sowas wie "fahren" hinzubekommen. Aber ich trage ja gern zur Belustigung der Nachbarschaft bei! ;-) Außerdem wissen sie eh schon alle, dass ich einen Knall habe. ;-) 

Nochmal 200 Meter weiter habe ich dann eeeendlich das "freie Feld" erreicht. Und ebenso eeeeeendlich meinen Laufrhythmus gefunden. Die Krämpfe lassen nach, mein merkwürdiges Gestolpere ist zwar von "elegant" noch meilenweit entfernt, aber ... ich drohe nicht mehr bei jeder Bewegung auf dem Arsch zu landen. ;-) 

Danach ging es auf einmal. Ja, es wurde mit jedem Schritt besser.

Irgendwann fiel mir dann auch wieder ein, dass ich ja meine Wauz mitgenommen habe. Ein kurzer Augenblick der Panik, dann habe ich es geschafft, mich umzusehen. (Ja, den Blick von der Straße vor mir zu nehmen, war echt noch eine Herausforderung! ;-) ) 

Glücklicherweise hat meine Wauz heute mal wieder bewiesen, dass sie wirklich eine Super-Wauz ist! 
Sie ist, obwohl ich mehr als genug mit mir selbst zu tun hatte und sie den ersten Kilometer mal so spontan ignoriert habe, artig hinter mir geblieben! :-) 

Und nicht nur das, sie ist mir auch nicht ein einziges Mal vor die Füße gelaufen! *stolz ist* Und das, obwohl sie Inliner fahren vorher auch noch nicht kannte! 

Insgesamt waren wir dann doch knapp 4 Kilometer unterwegs und ich bin ein klein wenig stolz auf mich. (Ja, ich weiß, andere lachen über die Strecke, aber für mich war sie nach den OPs ein Meilenstein! :-) ) 

Na gut, morgen werde ich mich vor lauter Muskelkater vermutlich nicht rühren können und den ganzen Tag jammernd auf der Couch liegen. 
Aber sobald der Muskelkater abgeklungen ist, werde ich wieder loslegen! Zumindest hab ich mir das fest vorgenommen ... ;-) 





Dienstag, 28. Juni 2016

Wie ich zum Schreiben kam

Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich bereits gefragt wurde, wie ich zum Schreiben gekommen bin. In Interviews, von Freunden und Bekannten ... Eigentlich fragt jeder, sobald ich erzähle, was ich beruflich mache. 
Vielleicht hat der eine oder andere unter euch auch schon meine Antwort auf diese Frage gehört oder gelesen. Aber ... es war nicht die ganz Wahrheit. Bisher wussten nur die wenigsten, warum ich wirklich angefangen habe, meine Geschichten aufzuschreiben. 
Das möchte ich heute ändern. Lange habe ich mit mir gehadert. Warum? Tja ... gute Frage. 
Weil die Emotionen dazu noch immer recht dicht unter der Oberfläche schwimmen. Es ist ein Deckel drauf, und ich traue mich eher selten, diesen Deckel wirklich zu öffnen. Aber ich erzähle einfach mal von Anfang an. ;-) 

Ich war schon immer eine absolute Leseratte. Bereits als Kind habe ich Bücher verschlungen, sie regelrecht inhaliert, und war ein absoluter Buchnerd. ;-) 
Wenn wir für zwei Wochen in den Urlaub gefahren sind, hatte ich immer um die zehn Bücher dabei - und war am Ende des Urlaubs mit allen durch. Ich habe es geliebt, in diese Geschichten einzutauchen, mit den Protagonisten mitzufiebern, zu lachen und auch zu leiden. Ich glaube, das war meine allererste Basis. 

Ich weiß nicht mehr, wer es war, aber ich weiß, dass ich noch klein war - vielleicht 10 Jahre alt. Da hat mir mal jemand gesagt: "Wenn du nachts nicht einschlafen kannst, denk dir Geschichten aus." Ja, und diesen Rat habe ich beherzigt - und mache es auch bis heute! Das war der nächste Stein, meiner Grundmauer, Autorin zu werden. Mit den Jahren wuchs der Wunsch, diese Geschichten aufzuschreiben, meine eigenen Bücher zu schreiben. Aber ich habe mich nie so recht rangetraut. Ich wusste nicht, ob ich es überhaupt konnte und außerdem war ich viel zu schüchtern. Wer würde meine Geschichten schon lesen wollen?  
Ein paar wenige Freunde wussten von meinem Traum und haben mich immer wieder gedrängt, es doch einfach zu versuchen. Und meine Antwort war immer: "Ja, irgendwann mache ich es." 

Bis hierher hat es der eine oder andere von euch vielleicht bereits gewusst. Zumindest war das immer meine Antwort, wenn ich danach gefragt wurde. Doch was mir den berühmten "Tritt in den Allerwertesten" gegeben hat, das erzähle ich euch jetzt. 



Vor gut 3,5 Jahren hab ich eine Diagnose bekommen, die mir ziemlich die Schuhe ausgezogen hat. 
Ich hatte einen Tumor in der Speicheldrüse. 
Die meisten Ärzte meinten damals, dass die Chancen gut stehen, dass dieser Tumor gutartig ist. Aber dennoch ... Die andere Chance bestand auch. 
Dazu kam, dass die OP, mit der der Tumor entfernt werden sollte, nicht ganz ungefährlich war. Es bestand die Möglichkeit, dass mein Gesichtsnerv dauerhaft geschädigt wird und eine halbseitige Gesichtslähmung bleibt, da der Nerv durchtrennt werden musste, um an den Tumor heranzukommen.

Für mich war das (wie ihr euch sicher vorstellen könnt ;-) ) eine ganz furchtbare Zeit. Ich war ziemlich fertig mit den Nerven und hatte wahnsinnige Angst. 
Okay ... ich glaube, ich muss nicht noch näher ins Detail gehen ... ;-) 

Auf jeden Fall haben diese Wochen des Warten und Bangens eines in mir bewirkt - ich habe etwas begriffen. Ein "Ja, irgendwann mache ich es." kann dazu führen, dass man keine Chance mehr bekommt. Dass die eigene Zeit früher abgelaufen ist, als man es sich gedacht hat. 

Als ich im OP lag und gewartet habe, dass ich drankomme, habe ich etwas beschlossen. Ich habe mir selbst geschworen, wenn ich wieder gesund bin, verwirkliche ich meinen Traum. Ich wollte endlich anfangen und aus dem "Irgendwann" ein "Jetzt" machen. Ich wollte anfangen zu schreiben. 

Die OP ist glücklicherweise gut gegangen, mein Gesichtsnerv wurde nicht geschädigt, und auch der Tumor war gutartig. Aber der Eindruck war ein bleibender! Eine 8 cm lange Narbe am Hals erinnert mich jeden Tag daran, dass ich meine Träume leben will, dass ich nichts, was mir wichtig ist, mehr aufschiebe. 

Seitdem hat mein Leben sich verändert. Ich habe mich verändert ... Ich bin nicht mehr das angepasste Mäuschen, das nicht aufmuckt. Ich habe gelernt, NEIN zu sagen - und auch meine Umwelt hat gelernt, dass ich manchmal NEIN sage. ;-) 
Es war nicht immer einfach - ganz sicher nicht! Ich habe sicher viele Menschen vor den Kopf gestoßen, weil sei mich so einfach nicht kannten. Weil sie mich, so wie ich jetzt bin, neu kennenlernen mussten. Einige sind gegangen, weil sie nicht mehr mit mir klar kamen, weil ich nicht mehr wie gewohnt "funktionierte", aber die meisten sind zum Glück geblieben! ;-) 

Ich lebe mein Leben, wie es mir gefällt. Ich versuche jeden Tag zu genießen und ich habe mich endlich getraut, die Geschichten aus meinem Kopf zu lassen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. 

Das ist der wahre, vollständige Grund, warum ich angefangen habe, Bücher zu schreiben. 


Donnerstag, 16. Juni 2016

Männer, Frauen und der Fußball

Ja, passend zur EM gibt es heute mal einen Fußball-Blog von mir. ;-)

Es ist mir schon so oft aufgefallen, aber gerade jetzt tritt dieses Phänomen anscheinend verstärkt auf.

Warum kommen Männer eigentlich nicht damit klar, wenn Frauen auch gern Fußball sehen?

Ich meine, ein Großteil der männlichen Bevölkerung schaut Fußball - zumindest ist das in meinem Freundeskreis so.
Immer wieder höre ich genervte Frauenstimmen, dass der Mann in Ruhe Fußball sehen möchte, dass man (bzw. FRAU) bei der Übertragung der Bundesliga im Radio nicht dazwischen reden darf usw.

Und fast ebenso oft höre ich Gemoser der Männer, dass die Frauen sich nicht dafür interessieren.

Tja ... und dann gibt es Frauen wie mich (und auch davon kenne ich einige ... ;-) ).

Ich finde Fußball nicht so uninteressant. Nein, ich bin kein Hardcore-Fan. Ich muss mich auch nicht zwingend im Stadion herumtreiben, aber ich verfolge schon, wo der HSV gerade steht.
Bei EM und WM fiebere ich mit und schaue - sofern es sich einrichten lässt - fast jedes Spiel.

Dadurch, dass ich schon von Jugend an immer viele Fußball begeisterte Freunde hatte, bin ich jetzt (behaupte ich einfach mal ... ;-) ) auch nicht ganz doof. Ich kann durchaus mitreden und vertrete meine Meinung, wie mir ein Spiel gefallen hat, wer meiner Meinung nach gut war und wer von den Spielern eher "unsichtbar".

Okay, ich kenne manchmal die Fachbegriffe und Spielernamen nicht - was aber bei mir nichts Ungewöhnliches ist.
Ich hab auch 15 Jahre Ballett getanzt und kenne die Fachbegriffe und größten Balletttänzer nicht ... ;-)

Mir ging es ums Tanzen, nicht um Begrifflichkeiten und genauso ist es beim Fußball auch. Das Spiel ist es, was ich spannend finde!

Aber ... (und jetzt kommt etwas, was ich irgendwie ein wenig widersprüchlich finde) das passt den Männern auch nicht!
Immer wieder darf ich die Erfahrung machen, wenn ich mit einem Mann über ein Spiel spreche, kommt irgendwann der Kommentar: "Du hast doch keine Ahnung!" Oder noch schöner: "Warum schaust du überhaupt Fußball? Du bist doch ne Frau!". Nett, oder? Ich frage mich dann immer, ob ich lachen soll oder ob das an Majestätsbeleidigung grenzen würde. ;-)

Also, ihr lieben Männer ... Was wollt ihr eigentlich? Ihr wollt eine Frau, die Fußball schaut - aber mitreden darf sie dann nicht? Tja ... Das muss jemandem wie mir erstmal gesagt werden. ;-)

Und jetzt freue ich mich auf heute Abend, wenn Deutschland gegen Polen spielt! :-)
Habt alle einen wundervollen Tag!


Mittwoch, 8. Juni 2016

Manchmal reicht ein Windstoß ...

... und die Welt steht für einen Moment still.

Dann werden alle Probleme, alle Sorgen auf einmal klein und nichtig. Dann merkt man in Sekunden, worauf es wirklich ankommt, was wirklich wichtig ist.

Ja, manchmal ist es so und gestern hatte ich genau so ein Erlebnis. Es hat mich nicht losgelassen und die ganze Nacht beschäftigt. Daher habe ich beschlossen, einen Blog darüber zu schreiben.
Also ... heute einmal ganz persönlich und sehr nachdenklich ...

Manchmal reicht ein Windstoß ...

Diejenigen, die mich von FB kennen, wissen wohl, dass ich einen Sohni hab.
Ein begeisterter Fußballer, wie so viele Jungs in seinem Alter. ;-)
Gestern Abend war Fußballtraining angesagt. Wir hatten absolutes Sommerwetter, es war heiß und strahlendblauer Himmel.
Im Laufe der Trainingszeit zogen dunkle Wolken am Horizont auf und es fing an zu wehen. Soweit nichts Schlimmes.
Aber ... dann kam dieser eine Windstoß ...
Ein Windstoß, der die überdachte Trainerbank am Rande des Spielfeldes abheben und umstürzen ließ. Das Teil wiegt lockere 100 kg, wenn nicht mehr!
Und hinter der Trainerbank, genau in Fallrichtung, standen mehrere Kinder ...

Ich weiß nicht, wie viele Schutzengel in diesem Moment über dem Fußballplatz schwebten. Aber es müssen sehr viele gewesen sein!

Zwei der Kinder wurden leicht verletzt, als die Bank sie traf, der Rest kam mit einem Riesenschrecken davon.
Ich mag mir nicht ausmalen, was alles hätte passieren können, wenn eine über 100 kg schwere Trainerbank auf die Kinder stürzt. Mein Kopfkino und die Bilder und Albträume, die ich letzte Nacht hatte, haben mir allerdings auch gereicht!

Ich bin so froh und dankbar, dass es so glimpflich abgegangen ist.
Und ich danke den Trainern von Herzen, dass sie sofort reagiert und damit das Schlimmste verhindert haben!

Ja, manchmal reicht ein Windstoß und deine Welt steht für einen Moment still.

Meine Welt stand gestern Abend still!

Sonntag, 5. Juni 2016

DANKE!

In den letzten 10 Tagen haben Ben und ich mit euch unseren ersten gemeinsamen Buch-Baby-Geburtstag gefeiert und nur noch heute gibt es alle unsere gemeinsamen E-Books für nur 99 Cent. 
Wer also noch zuschlagen möchte, darf gern hier vorbeischauen: ;-)
https://www.amazon.de/gp/registry/wishlist/?ie=UTF8&cid=A2STJKO3TW7T5L

Neulich habe ich mich bei Ben bedankt für ein großartiges Jahr, in dem wir gemeinsam so wahnsinnig viel erreicht haben - was ich niemals zu träumen gewagt hätte! :-)

Heute seid ihr einmal dran! ;-) 

DANKE, dass ihr uns in diesem Jahr unterstützt habt.
DANKE für eure lieben Worte, die PNs, die Rezensionen, die ihr zu unseren Büchern geschrieben habt. 
DANKE, dass ihr unsere Bücher und unsere Beiträge so fleißig weiterverbreitet. 
DANKE, dass ihr unsere Bücher lest und
DANKE, dass sie euch so gut gefallen. 





Tolle Rankings und Verkaufszahlen sind großartig, keine Frage, aber sie wären NICHTS wert, ohne den Kontakt zu euch Lesern und die Rückmeldungen, die wir von euch bekommen. Ohne euch wäre all das nie Wirklichkeit geworden und nie möglich gewesen.

Wenn ich lese oder höre, wie gut euch unsere Bücher gefallen, habe ich jedes Mal Herzklopfen und ein breites Rundum-Grinsen im Gesicht, weil ich mich so sehr darüber freue! :-)
Ich hüpfe wie ein aufgezogenes Duracell-Häschen durch die Wohnung, wenn ich eine neue, tolle Rezension entdecke. Und manchmal (okay, nicht nur manchmal ... ;-) ) fließen auch ein paar Freudentränen. (Sorry, ich bin wirklich mega emotional ... ;-) ) 

Ihr seid mein Antrieb, weiterzumachen, auch wenn ich oft genug (eigentlich ständig!) an mir selbst zweifele. Wenn ich überlege, ob es nicht doch besser wäre, alles hinzuschmeißen und mir einen "vernünftigen" Job zu suchen. 
Ihr seid meine Bestätigung, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe, als ich anfing zu schreiben. 

Deshalb gibt es heute ein mega fettes 

DANKE

an euch alle! 

Fühlt euch gedrückt! 

Ich hoffe sehr, ihr bleibt uns auch weiterhin "treu" und wir können euch noch mit ganz vielen weiteren Geschichten eine Freude machen. ;-) 






Habt alle einen zauberhaften Sonntag! <3 


Donnerstag, 26. Mai 2016

Schon wieder Happy Birthday

Nachdem ja mein Blog mit dem dritten Geburtstag meines Debütromans gestartet ist, gibt es heute wieder den Geburtstag eines Debüts zu feiern. 

Vor einem Jahr ist das erste gemeinsame Buch mit Ben erschienen - unsere "Dauerschleife ins Herz".
Und mittlerweile sind es schon ... Wartet, mal eben durchzählen ... ;-) 6 E-Books und 3 davon sind bereits als Taschenbuch über den Latos-Verlag erschienen.
WOW! Unglaublich! <3




Ganz ehrlich, als wir vor einem Jahr unser erstes gemeinsames Buch hochgeladen haben, hätte ich nie damit gerechnet, dass wir ein Jahr später noch immer - und eigentlich nur noch - gemeinsam schreiben.
Es war für mich ein Abenteuer, ein Versuch. Ich war neugierig, ob ich es schaffen würde, mich auf jemand anderen einzulassen, oder ob mein Dickschädel mir querschießen würde. ;-)
Ich war gespannt, wie es wohl sein würde, mit (sorry Ben! ;-) ) einem MANN zu schreiben. Immerhin wisst ihr ja, auch die Erotik spielt in den Büchern ein Rolle ... ;-) Und natürlich müssen wir auch darüber reden, was wir schreiben, wie wir es schreiben etc.
Aber jetzt, ein Jahr nach der ersten Veröffentlichung, kann ich nur sagen, es macht einfach megaviel Spaß und ich möchte es nie mehr missen.

Natürlich ist nicht immer eitel Sonnenschein gewesen. ;-) Zwischen uns sind mehr als einmal auch ordentlich die Fetzen geflogen, aber das gehört wohl dazu. ;-)

Mir hat mal jemand gesagt, nur mit denen, die dir am nächsten stehen, kannst du dich wirklich streiten und auch wieder versöhnen.
Derjenige hat absolut recht! Ich streite mich wirklich nur mit meinen "Nächsten"! Bei allen anderen ist es mir das nicht wert. ;-)

Und sowohl das Streiten als auch das Versöhnen hat zwischen uns noch immer geklappt. ;-)
Also, Ben, nimm es einfach als fettes Kompliment. ;-)

Aber heute möchte ich nicht nur unseren gemeinsamen Buch-Baby-Geburtstag feiern, heute will ich auch mal DANKE sagen!

DANKE, Ben, dass du es noch immer mit mir aushältst. :-*
DANKE, dass du DU bist.
DANKE, dass du mich immer wieder einfängst.
DANKE für 6 wundervolle Bücher, denen hoffentlich noch gaaanz viele folgen werden! <3
DANKE für noch soooo viel mehr, was ich hier alles gar nicht aufzählen kann!
Du bist und bleibst einfach mein "Lieblingsspinner". ;-)

Apropos folgende Bücher ... ;-)
Natürlich werdet ihr von UNS noch einiges zu lesen bekommen.
Der Veröffentlichungsplan steht bereits bis Anfang 2017.
Die Liebesperlen-Reihe, aus der auch das "Coffeegirl meets Mr Hot & Sexy" stammt, geht weiter und auch drei neue Romane sind bereits in Arbeit.

Und wir haben noch eine weitere, ganz besondere Überraschung für EUCH! 

Anlässlich unseres Buch-Baby-Geburtstags haben wir ALLE unsere E-Books für euch auf 99 Cent reduziert - immerhin sollt ihr ja auch was davon haben. ;-)


Und morgen folgt noch eine weitere Überraschung - aber die wird noch nicht verraten. ;-) Davon erfahrt ihr dann auf unserer Facebook-Seite.

https://www.facebook.com/Kerry-Greine-Ben-Bertram-B%C3%BCcher-voller-Liebe-Herzschmerz-Happy-Ends-1677565019166715/


Ich hoffe, IHR bleibt uns treu!


Montag, 23. Mai 2016

Facebook-Stalker

Guten Morgen! :-)
Kennt ihr sie auch? Habt ihr auch eure Facebook-Stalker?
Nein, ich meine damit nicht diese Art von Stalkern, die euch wirklich verfolgen und bedrängen, die euch etwas Böses wollen.
Ich nenne sie nur "liebevoll" so, da ich mich regelmäßig königlich darüber amüsiere. Also lest das ganze hier bitte mit einem Augenzwinkern. ;-)
Ich erzähle euch mal, wie ich darauf komme.

Ich hab in meiner Freundesliste bei Facebook nicht nur Leser und Kollegen, nein, es tummeln sich auch einige reale Freunde und Bekannte in meiner Liste. Und um genau die geht es heute.
Immer wieder passiert es mir, dass ich Leute treffe (klar, ist ja normal ... ;-) ). Man kommt ins Gespräch, hat sich vielleicht länger nicht gesehen und erzählt sich, was man so in der letzten Zeit getrieben hat.
So weit so gut, nett Smalltalk machen und wenn man die Leute kennt, interessiert es einen ja auch irgendwie.

Dann kommen aber die oben genannten Facebook-Stalkern (und glaubt mir, ich habe einige davon ... ;-) ).
Man sitzt also nett zusammen und unterhält sich. Man erzählt, was man z.B. letzte Woche gemacht hat und dann kommt diese Antwort:
"Oh ja, das hab ich bei dir auf Facebook gesehen. Das hast du gepostet." Am besten noch mit einem "Das find ich ja total klasse. Das war bestimmt toll!"
Oder auch andersherum.
"Ich hab auf Facebook gelesen, du warst ... Das war bestimmt super!"

Und wenn ich dann so drüber nachdenke, fällt mir auf, dass derjenige NIE irgendetwas bei mir auf der Seite liked oder kommentiert.
Ich meine, klar, ich kommentiere auch nicht immer alles, dazu hab ich dann doch keine Zeit. Wenn mir Sachen nicht gefallen, bekommen sie auch kein Like von mir. Heißt ja schließlich "Gefällt mir". ;-)
Aber wenn es den Leuten doch gefallen hat? Wenn sie es total spannend fanden? Wenn sie dann sogar mehr darüber erfahren wollen? Warum bleiben sie dann bei Facebook stumm? ;-)

Schön ist dann immer folgende Antwort, wenn ich genau das nachfrage:
"Ich hab mich nicht getraut."
Ihr glaubt gar nicht, wie oft ich diese Antwort schon bekommen habe.

Leute, ernsthaft ... Warum traut ihr euch nicht? Seh ich aus, als würde ich beißen? Nein, sowas mache ich nicht! Ich dachte eigentlich immer, ich wäre ganz lieb. ;-)

Also, meine lieben Real-Freunde-Facebook-Stalker ... Ich würde mich freuen, wenn ihr mal über euren Schatten springt und meine Beiträge auch kommentiert oder liked - wenn ihr sie schon lest und toll findet! ;-)

Es hätte für euch auch den Vorteil, dass ihr nicht alles doppelt von mir zu hören/zu lesen bekommt. ;-)