Freitag, 25. Januar 2019

Typisch Frau?

Hallo du,
schön, dass du wieder zu mir gefunden hast.💖
Heute will ich mich doch mal wieder einem etwas ... putzigen Thema zuwenden. 😉 Nimm mich nicht so ernst - und vor allem, nimm es mir nicht krumm. Ich meine (wie eigentlich immer in meinem Blog!) niemand bestimmten. 😛

So, mal Hand aufs Herz! Wer kam eigentlich auf die bekloppte Idee, nur Frauen würden zicken - oder anders gesagt: Zickereien wären "Typisch Frau"? 
Ich bin ganz sicher keine Emanze oder Frauenrechtlerin, aber ich finde, herumzicken ist etwas, was Männer mindestens ebenso gut können wie wir Mädels. Oder ich kenne einfach nur die falschen Männer ... Was ich nicht komplett ausschließen möchte. 😉

Also ich finde, hier ist tatsächlich mal Gleichberechtigung angesagt! Und ich gehe sogar noch einen Schritt weiter - ich finde, Männer können sogar viel besser zicken als Frauen! 

Ich weiß nicht, wie oft ich schon gehört habe, ich wäre zickig. Okay, mag sein, kann ich nicht ausschließen. 😉 Und ich bin vermutlich nicht die einzige Frau, die sowas schon zu hören bekommen hat ...
Allerdings habe ich festgestellt, dass es zumeist dann kommt, wenn meinem (männlichen!) Gegenüber die Argumente ausgehen.
Kommt mir das nur so vor, oder hast du die Erfahrung auch schon gemacht? Und wenn ja - woran liegt das? Ist es wirklich so, dass ich zicke? Oder möchte "Mann" vielleicht einfach nur nicht zugeben, dass er nicht mehr weiter weiß?

Wenn ich einfach nur meine Meinung vertrete und mich nicht umstimmen lasse - und nein, ich vertrete meine Meinung nicht schreiend oder auf den Boden stampfend wie ein Kleinkind! 😜 Aber besonders da heißt es von Männern gern, ich würde zicken. Und das wäre ja wohl typisch Frau!
Ähm ... nee!
Kommen wir doch mal zurück zum Anfang ... 😉

Drehen wir das Ganze doch mal um und vertauschen wir die Rollen. Was macht Mann, wenn ihm die Argumente ausgehen? Klar, hatten wir schon - er wirft Frau vor, sie würde zicken. Und dann?

Also die Männer, die ich kenne, sagen dann sowas wie "Du hast doch keine Ahnung!" Hm ... joah, kann man machen, wenn einem nichts einfällt.😆 Aber ist das wirklich weniger zickig? Ich finde nicht ...

Und Mann geht dann ja als nächstes gern noch einen Schritt weiter. (korrigiert mich, wenn ihr es anders kennt!)

Sie zicken nicht nur mindestens ebenso sehr wie Frauen, sie SCHMOLLEN auch für ihr Leben gern! 😜

Wirklich, es ist unglaublich! Auf einmal verwandelt sich der gestandene Kerl in ein schmollendes Kleinkind.

Sie sprechen nicht mehr mit dir. Nachrichten werden ignoriert - oder gleich gar nicht erst geöffnet ... 
Sie tun einfach, als wärst du unsichtbar. Nicht anwesend oder noch besser - eine Persona non grata. 😂 Und das gern ausdauernd!

Das Blöde ist nur - zumindest bei mir - dass solche Gefühle wie Wut eine Halbwertszeit von wenigen Minuten haben - höchstens. Dann ist nicht nur der Streit oder die Diskussion für mich vergeben und vergessen, dann hätte ich auch gern wieder Frieden. Ich mag nämlich keine schlechte Stimmung, ich bin total harmoniesüchtig. 😉

Während Frau also schon längst wieder "normal" ist, kann es durchaus passieren, dass Mann weiterhin zickt und schmollt. 
Und da heißt es dann, nur Frauen würden zicken! 

Wie siehst du das? Kennst du auch solche männlichen Zicken oder Schmollis? 😉
Oder liege ich vollkommen daneben und herumzuzicken ist tatsächlich "Typisch Frau"? 

Ich wünsche dir ein kuschliges Winterwochenende! ☃
Deine Juli 💕







Freitag, 18. Januar 2019

Sechs Jahre

18. Januar 2013

Es ist gerade erst kurz vor neun Uhr am Morgen, als ich durch die Flure der Uniklinik gehe. Die Angst sitzt in meinem Magen wie ein dicker Knoten und verursacht mir Übelkeit. Angst vor dem, was mich heute erwarten würde. Vor dem Ergebnis, auf das ich seit Tagen warte. Das ich gleichermaßen herbeisehne und fürchte.
Ich nehme auf dem Stuhl vor dem Behandlungsraum Platz und vor meinem inneren Auge erscheint jeder einzelne Tag der letzten Woche. Jeder Tag, an dem ich hier vor dem Raum gesessen und auf die Visite gewartet habe. 
Die zehn Zentimeter lange, frische Narbe und das große Pflaster, das sie bedeckt, erinnern mich daran, was heute vor einer Woche war. Die OP, die (wie mir heute klar ist) mein Leben verändert hat. 
Endlich ist es soweit, die Tür geht auf und der Arzt steht vor mir, bittet mich herein. 
Mit zittrigen Knien stehe ich auf und schlucke gegen den Kloß in meinem Hals an. Jetzt nur nicht heulen! Was auch immer geschieht, nur nicht losheulen! 
Ich bekomme kaum mit, wie er das Pflaster löst und die Narbe an meinem Hals in Augenschein nimmt. 
Ich nicke, als er mir erklärt, dass die Heilung gut verläuft und er heute die Fäden ziehen könne. 
Das alles interessiert mich nicht, ich warte nur auf eines. Auf ein Wort, das wie ein Damoklesschwert über meinem Kopf schwebt. 
Dennoch bekomme ich schmerzhaft mit, wie er den Knoten abschneidet und die Fäden aus der empfindlichen Haut hinter meinem Ohr und den Hals hinab herauszieht. Jedes Mal, wenn ich unter dem Ziepen zusammenzucke, wird das Grinsen des Arztes eine Spur breiter - und der nächsten Faden wird noch ein kleines bisschen ruppiger entfernt, als würde es ihm Spaß machen.
Und der Doktor lässt sich Zeit - ist ein gewisser Sadismus eigentlich Grundvoraussetzung, wenn man Medizin studieren möchte? 
Nein, ich übertreibe, in der letzten Woche habe ich mich hier wahnsinnig gut bereut, verstanden und aufgehoben gefühlt - so wie es in einem Krankenhaus sein sollte. Nur dieser eine Arzt fühlte sich sichtlich als Halbgott in Weiß, das habe ich in den letzten Tagen bereits mehrfach erfahren dürfen. 
Endlich ist der Empathie-Legastheniker fertig und legt die Pinzette beiseite. Er klebt ein frisches Pflaster auf die Narbe und lehnt sich dann breit grinsend in seinem Stuhl zurück. 
"Und?", frage ich. Meine Stimme droht zu versagen, mein festes Vorhaben, auf keinen Fall in Tränen auszubrechen, geriet ins Wanken, und ich verkralle meine zitternden Finger ineinander. 
Einen Moment lang schaut der Arzt mich an, als hätte er keine Ahnung, wovon ich eigentlich spreche. Ja, klar, ich bin ja zum Vergnügen hier! Dann endlich fällt bei ihm der Groschen. 
"Ach so, Sie meinen die Biopsieergebnisse?" 
Ich schaffe es lediglich zu nicken, als er nach meiner Krankenakte greift und darin herumblättert. 
"Der Tumor war gutartig." 
Vier Worte, lapidar dahingesagt und doch schaffen sie es, dass all meine Anspannung auf einen Schlag von mir abfällt. 
Gutartig. 
Nur dieses eine Wort, doch für mich steht viel mehr dahinter. 

"Mach was draus." 
"Du hast noch mal Glück gehabt!" 
"Zeit, etwas zu verändern." 
"Wenn nicht jetzt, wann dann?" 

All diese Sätze und noch einige mehr stehen für mich hinter diesem Wort. In den letzten Wochen, seitdem ich an einem kalten Wintertag kurz vor Weihnachten die Diagnose bekommen habe, habe ich gebangt und gehofft. Doch mir ist auch etwas klar geworden. 
Irgendwann ist es zu spät, meine Träume zu verwirklichen. Und ich weiß nie, wann irgendwann ist.
Und meine größter Traum war es von klein auf, zu schreiben. In der letzten Woche, seit der OP, habe ich einen Plan gefasst - sobald ich wieder auf den Beinen bin, will ich diesen Traum in Angriff nehmen. Was daraus wird, weiß ich nicht. Aber das ist auch zweitrangig - denn es ist an der Zeit, meine Träume wahr werden zu lassen. Das ist alles, was für mich zählt. 


18. Januar 2019

Ja, du hast richtig gelesen, es war der 18.Januar 2013 - heute vor genau sechs Jahren, als ich im Hamburger Universitätsklinikum saß und auf meine Biopsieergebnisse gewartet habe. Das Datum werde ich - genau wie den 11.1.2013, den Tag der OP - niemals vergessen. Und heute ... Heute schaue ich zurück, während ich vor lauter Aufregung nicht so recht weiß, was ich mit mir anfangen soll. 
Diese OP hat mein Leben verändert und ohne diesen - glücklicherweise gutartigen - Tumor wäre ich heute nicht da, wo ich bin. Wo ich schon immer sein wollte. Ich habe meinen Traum zu schreiben verwirklicht. 💞

Noch zwei Tage, noch 48 Stunden, dann erscheint mein 26. Buch. 😍


Hold me, if I fall - Winter in Colins Creek 



Und darum gehts ... 💕

Du warst da, als ich dich am dringendsten gebraucht habe. Du hast mich gehalten, als ich gefallen bin. Du hättest dich umdrehen und gehen können, aber du bist geblieben.

Mit dem Umzug nach Colins Creek hofft Tara, ihrem alten Leben und ihrer gescheiterten Ehe zu entkommen. Sie und ihre kleine Tochter Amy leben sich schnell in dem kleinen Ort ein. Ihre Nachbarn sind nett und Cooper, der Barista von Coopers Coffee, macht nicht nur den besten Kaffee in der Stadt, sondern ist außerdem auch äußerst attraktiv.


Schon bald fliegen zwischen den beiden die Funken. Doch dann kehrt Taras Ehemann zurück und mit ihm eine Vergangenheit, die sie lieber vergessen würde.


Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen und ein großartiges Wochenende! 
Deine Juli 💖








Freitag, 11. Januar 2019

Frohes neues Jahr! :-)

Huhu,
da bin ich wieder. 😉

als Erstes möchte ich dir doch mal ein frohes neues Jahr wünschen. 💖
Auch wenn es schon anderthalb Wochen alt ist, hoffe ich, dass du gut reingekommen bist. Ich wünsche dir ein aufregendes, spannendes und glückliches 2019, voller schöner Überraschungen, dass du dir ganz viele Träume erfüllst und neue Träume findest. 

Außerdem möchte ich dir heute von etwas erzählen.😊
Neulich war ich mit meinem Tochterkind bei "Rock the Ballet" - hast du schon davon gehört? Oder kennst du die Jungs womöglich?
Wenn du mich schon eine Weile begleitest, weißt du sicher, dass ich total auf Tanzen stehe und selbst viele Jahre die unterschiedlichsten Stilen getanzt habe. 
Doch ich leibe es nicht nur, selbst zu tanzen, ich schaue auch wahnsinnig gern zu. 
Und ... Nun ja, ich sage es mal so - die Truppe heißt nicht umsonst "Bad Boys of Dance". 

Ich finde ja, kaum eine Sportart formt einen Körper so gut, wie das Tanzen - und diese Jungs sind einfach nur HOT! 😍
Okay, sie hatten noch drei Mädels dabei, die auch nicht zu verachten waren ... Also hatten auch die Männer im Publikum etwas zu gucken. 😜

Ich gebe zu, die Show hat mein Kopfkino ordentlich angeheizt - natürlich mein künstlerisches Kopfkino! Was dachtest du denn? 😜 

Auf jeden Fall sprudeln seitdem die Ideen für den dritten Teil der Colins Creek-Reihe und ich hoffe, ich kann schon nächste Woche mit dem Schreiben loslegen. Ich kann es nämlich kaum erwarten, euch Jays Geschichte zu erzählen. Die Frau mit den lilafarbenen Haaren war von Anfang an eine meiner Lieblingsfiguren der Reihe - und ich finde, nach allem, was sie durchgemacht hat, hat sie ihr Happy End definitiv verdient. Aber ich greife vor - ich will ja noch nicht zu viel verraten. 😉

Erst einmal darfst du dich nämlich auf den zweiten Teil der Reihe freuen, der noch in diesem Monat erscheint. 



Jaaa, am 20. Januar ist es soweit - und somit ist es echt nicht mehr lang hin, nur noch anderthalb Wochen. 
Meine Nervosität steigert sich gerade wieder in unermessliche Höhen - es ist doch vor jeder Veröffentlichung das Gleiche.🙈 
Und ich fürchte, das wird sich wohl auch nie ändern, denn ich wünsche mir jedes Mal so sehr, dass dir das Buch gefällt. 

Ich hoffe, dass ich dir bald mehr dazu verraten kann - wie zum Beispiel das Cover oder sogar den Klappentext. 😅
Heute erst mal nur noch so viel: 
Der Titel lautet "Hold me, if I fall" - und ich liebe ihn, denn er passt einfach perfekt. 💔

Es ist die Geschichte von Tara, die neu nach Colins Creek zieht, und Cooper - dem Inhaber des Coffeshops "Coopers Coffee", der bereits im ersten Teil der Reihe eine kleine Rolle spielt.

Worum es geht? Das erfährst du ganz bald - versprochen! 😉

Nun wünsche ich dir erst einmal einen wundervollen Start ins Wochenende! 
Deine Juli 💕